DEUTSCHBALTISCHE STUDIENSTIFTUNG

INTENSIVKURS RIGA 2015

„Leben zwischen Realitäten“
unter der Schirmherrschaft von I.E. Botschafterin Andrea Wiktorin

14.-17. Mai 2015

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Die Medien werden oft als „vierte Gewalt“ einer modernen Demokratie bezeichnet. „Vierte Gewalt“, weil sie die drei Gewalten des Staates – Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung – kontrollieren soll. Dabei wird davon ausgegangen, dass möglichst alle Journalisten unabhängig, frei und objektiv arbeiten können. Die Pressefreiheit soll garantieren, dass sich die Bürger durch die Berichterstattung der Medien ihre eigene Meinung können.
Doch nicht alles, was sich als seriöser Journalismus ausgibt, ist auch objektiv. An die Stelle der offenen, diffamierenden Propaganda des vergangenen Jahrhunderts sind neue, subtilere und effizientere Methoden getreten, in Medien Meinungen und Weltbilder statt Informationen zu verbreiten. Zeitungen und Fernsehsender schaffen so eigene Realitäten, in denen ihre Leser und Zuschauer leben. Und die so die Gesellschaft eines Landes spalten können. Das bekannteste Beispiel hierfür mag die Medienlandschaft der USA sein. Doch auch in Europa wird ein „Informationskrieg“ geführt, von manchen Akteuren offen so bezeichnet, der auch die lettische Gesellschaft zu spalten droht.
Der „Intensivkurs Riga 2015“ widmet sich diesem Phänomen, zeigt Mechanismen der Medien – objektiver wie manipulativer – und lädt ein, „Wahrheiten“ zu hinterfragen. Damit Menschen miteinander statt über einander reden und so gemeinsam in Frieden leben können.

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