Evaluationen

Achtzehn Teilnehmer des Intensivkurses Baltikum 2017 füllten das Feedback-Formular aus. Hiermit werden im Folgenden die Antworten dieser Teilnehmer genannt und analysiert.

Die allgemeine Bewertung des Kurses war sehr positiv. Hervorgehoben wurden die Vielfalt der Vorträge, sowie die spannenden interaktiven und kulturellen Aktivitäten des Intensivkurses. Das Thema des Kurses fanden die meisten Teilnehmer sehr interessant. Die Teilnehmer, deren Muttersprache nicht Deutsch war, freuten sich einerseits sehr über die Gelegenheit, einen Kurs auf Deutsch zu besuchen und mit den Referenten sowie mit anderen Teilnehmern auf Deutsch zu sprechen, waren aber andererseits auch einen Teil der Vorträge sowohl sprachlich als auch inhaltlich sehr fordernd. Die Gruppengröße von geplanten 25 Personen war leider auf 21 reduziert, da einige angemeldete Teilnehmer zu spät absagten, dass die Plätze nicht besetzt werden konnten. Allerdings schien den Teilnehmern die Größe der Gruppe sehr passend zu sein. Die Befragten haben insbesondere die interaktiven Seminareinheiten positiv bewertet, von denen exemplarisch die Gruppenarbeiten und die Exkursion in das „Rauhe Haus“ in Hamburg genannt wurden. Der Besuch der Deutsch-Baltischen Kulturtage der Carl-Schirren-Gesellschaft Lüneburg mit dem Austausch der Generationen – insbesondere auch auf dem Gesellschaftsabend – stellte für die Teilnehmer ein einzigartiges und für viele auch ganz neues Erlebnis dar. Die meisten Teilnehmer haben über Soziale Medien und per E-Mail von dem Seminar erfahren.

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Antworten auf die Frage „Wie beurteilen Sie Freizeitaktivitäten?“ 
(durchschnittliche Bewertungen) 
1=sehr positiv; 2=positiv; 3=befriedigend; 4=eher negativ; 5=negativ

 

Beurteilung der Freizeitaktivitäten

Die Teilnehmer fanden die von der Deutschbaltischen Studienstiftung organisierten Freizeitaktivitäten sehr gut. Besonders hat den Teilnehmern der Gesellschaftsabend der Deutsch-Baltischen Kulturtage, das Üben der deutschbaltischen Tänze und die Stadtführung in Lüneburg gefallen. Der Kurs „Gesellschaftstanz“ von Dr. Martin Pabst war einstimmig (18 Befragten) mit der höchsten Note (1-sehr positiv) bewertet. Einige Teilnehmer betonten, dass noch umfangreichere Ice-Breaker-Spiele und interaktive Tätigkeiten an den ersten Tagen des Intensivkurses wünschenswert wären, weil es viele neue und unbekannte Leute gab, und es manchen Teilnehmern daher zu Beginn noch sehr unangenehm war, auf Deutsch zu sprechen.

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Antworten auf die Frage „Wie beurteilen Sie Freizeitaktivitäten?“  
1=sehr positiv; 2=positiv; 3=befriedigend; 4=eher negativ; 5=negativ

 

Beurteilung der Organisation

Die Teilnehmer fanden die Betreuung durch die Veranstalter, die Verpflegung, die Stimmung unter den Teilnehmern und das Arbeitsklima insgesamt sehr gut. Die Teilnehmer mochten auch die Freizeitaktivitäten, haben aber auch darauf hingewiesen, dass es viel besser wäre, wenn sie ein bisschen mehr Freizeit in den Städten wie Lauenburg, Lüneburg und Hamburg hätten, um die Kultur und Geschichte kennenzulernen. Einige Befragten haben aber erwähnt, dass es dem Gruppenzusammenhalt während des Kurses schadete, dass einige Teilnehmer manchmal ihre eigene Sprache untereinander sprachen, was eher eine Barriere für das Knüpfen der interkulturellen Freundschaften war. Insgesamt gab es aber keine Aspekte, die die Teilnehmer des Intensivkurses Baltikum 2017 schlecht fanden.  

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Antworten auf die Frage „Wie beurteilen Sie nachfolgende Aspekte?“ 
(durchschnittliche Bewertungen) 
1=sehr positiv; 2=positiv; 3=befriedigend; 4=eher negativ; 5=negativ

 

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Antworten auf die Frage „Wie beurteilen Sie nachfolgende Aspekte?“ 
1=sehr positiv; 2=positiv; 3=befriedigend; 4=eher negativ; 5=negativ

 

Die Teilnehmer wurden auch gefragt, ob sie Interesse haben, an weiteren Veranstaltungen teilzunehmen. 18 Teilnehmer haben einstimmig mit „Ja“ geantwortet und schrieben, dass sie sehr dankbar dafür sein werden, wenn die Projektkoordinatoren ihnen persönlich per E-Mail oder telefonisch über die künftigen Veranstaltungen informieren könnten.   

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Empfehlungen der TeilnehmerInnen

Was könnten wir noch besser machen?

  • Mehr Freizeit einplanen
  • Kürzere Vorträge
  • Keine Vorträge abends. Man kann sich nicht konzentrieren
  • Weniger Vorträge am Tag
  • Mehr Gruppenarbeiten
  • Mehr motivierte Teilnehmer auszuwählen
  • Nicht so komplizierte Inhalte einzubauen